Herbstcampus Nachlese

September 14, 2012

Anfang September war ich für zwei Tage auf dem Hersbstcampus, ausgerichtet von Bookware und Mathema. In den vergangenen Jahren habe ich bereits einiges über den Herbstcampus und die Qualität der Vorträge dort hören können und hatte dieses Jahr endlich mal selbst die Gelegenheit, mich davon zu überzeugen.

Veranstaltungsort war, wie in den Vorjahren auch schon, die FH Nürnberg. In den Hörsälen kam dann auch irgendwie ein bißchen Erinnerung an das eigene Studentenleben auf, wenngleich diese heutzutage doch (glücklicherweise) etwas moderner ausgestattet sind (ich habe mir aber sagen lassen, dass es auch noch Hochschulen gibt, die Hörsaal-mäßig in den 70ern stehen geblieben sind).

Gewohnt war ich von Jax, Doag und anderen Konferenzen, dass es eine mehr oder minder interessante Ausstellung mit den verschiedensten Unternehmen gibt und die vielen Teilnehmer sich wie die Geier auf die üblichen Werbegeschenke (Kulis, Blöcke, USB-Sticks, Tassen, etc.) stürzen. Hier war das anders! Eine übersichtliche Anzahl an Ausstellern (2-3) und Teilnehmern, alle ganz gesittet, nicht auf Werbegeschenke aus, sondern eher auf das leckere Frühstücksbuffet, welches uns schon am ersten Morgen erwartete. Glücklicherweise wusste ich davon, also konnte ich mir das Frühstück im Hotel um die Ecke sparen.

In den morgendlichen Keynotes wurden unter allen (pünktlichen!) Anwesenden Bücher verlost, was schon mal sehr dazu anregt, doch nicht erst nach der Keynote zu erscheinen. Leider ging ich leer aus, musste dafür aber auch nicht den ganzen Tag ein Buch mit mir rumschleppen.

Insgesamt habe ich viele gute Vorträge gehört, die einem zum Um- bzw. Weiterdenken anregen. Ausserdem hatte ich so mal wieder die Gelegenheit über den Tellerrand hinauszuschauen, denn nicht nur die Themen Java und Architektur werden beim Herbstcampus behandelt, sondern seit jeher auch schon .NET und neuerdings auch ein Scala-Track. Natürlich waren auch ein paar Vorträge dabei, die nicht ganz den Erwartungen entsprachen, aber dann geht man einfach in einen der anderen parallelen Vorträge und kommt dann dort auf seine Kosten.

Einzig ein Konferenz-WLAN fehlt, hier könnte der Veranstalter noch nachbessern. Dafür gibt’s aber, neben dem Frühstück, auch ein super Mittag- und Abendessen inklusive! :-)

Eine gelungene Veranstaltung also, die noch viel Potential für die Zukunft mitbringt und sicherlich weiter meine Aufmerksamkeit genießen wird. Am nächstjährigen Call-for-Papers beteilige ich mich wieder und werde hoffentlich dann auch angenommen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich diese Veranstaltung als Alternative zu den bekannten, überlaufenen und m.E. zu kommerziellen Konferenzen anzuschauen!

Tags: java konferenz architektur